Beschreibung

Liebe Verkehrsplaner der Stadt,

leider hat es überhaupt nichts mit Bosheit oder Rücksichtlosigkeit zu tun, wenn Radfahrer hier den Fußweg nutzen, statt wie vorgesehen unten entgegen der Einbahnstraße zu fahren, sondern einfach mit der Sicherheit. Die Straße ist viel zu eng, um hier entgegen der Fahrtrichtung mit dem Rad zu fahren, wie es vorgesehen ist. Kommt ein normaler PKW entgegen, bleibt gerade 1/2 m Platz, bei einem SUW oder Kleinlaster geht gar nichts mehr. Für Radfahrer ist das höchst gefährlich, was Kinder auf dem Weg zur und von der Schule machen sollen, ist völlig unklar. Der Weg führt direkt zu versch. Schulen (Heine-Schule, Dualingio, Anger-Gymnasium, Leonardo, demnächst auch noch Gemeinschaftschule Wenigenjena). Wenn Radfahrer und Fußgänger in diesem Bereich langsam fahren und auf einander achten, hat es bisher funktioniert. In der Verlängerung des Weges ist es bei gleicher Wegbreite erlaubt und als Fuß-/Radweg ausgewiesen.

Es ist nicht nachzuvollziehen, dass bei der Planung des Camsdorfer Ufers nicht an einen eigenen Radweg gedacht wurde. Platz genug wäre gewesen. Jetzt müssen wir mit der Situation umgehen. Aber bitte gleichberechtigt für alle Verkehrsteilnehmer: Autos, Fußgänger und eben Radfahrer.

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Geschlossen
Kategorie
Sonstiges
Anmerkungen / Status Änderungen
Statusnotiz
Mangel wurde gemeldet.
Status
Gemeldet
Di, 23.10.2018 - 08:14
Statusnotiz

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben das Problem an die Verkehrsplanung herangetragen und melden uns, wenn es eine Antwort dazu gibt.

Status
In Bearbeitung
Di, 23.10.2018 - 11:51
Statusnotiz

Heute gab es einen Vor-Ort-Termin mit Verkehrsbehörde, Kommunalservice, Beauftragter für Radverkehr und Ortsteilbürgermeisterin. Allen ist klar, dass es vor allem Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer bedarf. Wir haben Veränderungen in der Beschilderung besprochen und arbeiten an der Umsetzung.

Ihr Mängelmelder-Team!

Status
In Bearbeitung
Di, 13.11.2018 - 14:26
Statusnotiz

Ja das Wenigenjenaer Ufer ist nicht sehr breit, aber ausreichend breit, um den Radverkehr entgegen der Einbahnstraßenregelung zuzulassen. So jedenfalls sagt es die Verwaltungsvorschrift, die das Bundesverkehrsministerium den Verkehrsbehörden vorgibt.

Im Notfall also bitte ganz langsam aneinander vorbei fahren oder sogar absteigen.

Die aufgestellten Hinweisschilder werden entfernt.

 

Status
Geschlossen
Mo, 10.12.2018 - 10:08

Kommentare

Ich kann das nur unterstützen. Die Straße ist viel zu schmal. Spätestens an der Kreuzung der "Grünen Tanne" kommt es zu brenzligen Situationen mit einbiegenden Autos, wenn man als Fahrradfahrer entgegen der Einbahnstraße fährt, was ja ausdrücklich erlaubt ist.

Den ganzen Vorgang hätten wir uns also sparen können. Das ist keine Lösung. Sie verlangen also ernsthaft von den ganzen Schulkindern in der viel zu schmalen Straße entgegen der Einbahnstraße zu fahren. Die Verwaltungsvorschrift hilft hier offensichtlich überhaupt nicht weiter. Warum nicht einen Fuß-/Radweg einrichten? Im zweiten Teil des Weges geht es bei gleicher Wegbreite auch. Ich werde weiterhin oben fahren und auch meine Kinder dazu anhalten. Gerade bei Dunkelheit ist es auf der Straße viel zu gefährlich. In der Neugasse haben wir entgegen der Einbahnstraße übrigens die gleiche Situation. Nur dass es dort wirklich keine Alternative gibt, als das Parken am Straßenrand zu verbieten. Es würde die Stadt Jena deutlich lebenswerter machen, wenn Radfahrer als Verkehrsteilnehmer endlich wahrgenommen würden. Fahren Sie mal in Freiburg, Konstanz oder Münster Rad. Dort haben Radfahrer Platz in der Stadt!!!

Antwort auf von Astrid van der Wall (nicht überprüft)

Sie geben also zu absichtlich Fußgänger zu behindern. Denn die Promenade am Saaleufer zwischen Fisch/Welle und der grünen Tanne wird gern genutzt, da fahren auch viele ältere Menschen mit dem Rollstuhl.
Ich habe ja nichts dagegen wenn eine Mutter mit kleinem Kind langsam auf dem Fußweg fährt (darf sie lt. StVo ja auch) aber da brettern tagtäglich Jugendliche und Erwachsene auf dem Fußweg lang, daß einem nur Himmelangst wird.
Und komischerweise sind es genausoviele in Richtung der Einbahnstraße parallel wie entgegengesetzt,
also kann das Argument "zu enge Straße" ja nicht so überzeugend sein.

Und ihr Vergleich mit Freiburg, Konstanz oder Münster hält auch das Problem inne, in Jena ist eben nicht genügend Platz um überall getrennte Wege für Radfahrer einzurichten,

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