#20356-2026

Beschreibung des Mangels

Die im Zuge des Umbaus der Haltestelle Lobeda neu hinzugekommen Schwellen am Gleisübergang stellen ein unnötiges Hinderniss mit Stolper-/Sturzgefahr für Fußgänger, Radfahrer, etc. dar. Zuvor war der Übergang auf voller Breite abgeflacht. Die jetzt nur noch etwa 1 m breite Absenkung erlaubt nur noch die zeitgleiche Nutzung einer Person, obwohl sich hier regelmäßig z.B. nach Ankunft einer Straßenbahn oder der Grünphase der Ampel Gruppen von Personen entgegenkommen.

Bilder des Mangels

Details des Mangels

Kategorie
ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr)
Status
Geschlossen
Abteilung
JES Nahverkehr
Geokoordinaten
50.892853776251, 11.60191161392

Anmerkungen / Status Änderungen

Der Mangel "#20356-2026" wurde gemeldet.

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Sehr geehrte/r Mangelmelder/in, der Überweg an der Haltestelle Lobeda ist im Sinne der Barrierefreiheit mit einer sogenannten Null-Absenkung und separat mit einer 6 cm hohen Abgrenzung abgeschlossen. Hierbei kommt die Null-Absenkung für z. B. Rollstuhlfahrende zum Tragen und die 6 cm hohe Abgrenzung ist für z. B. Menschen mit Sehbehinderung zwecks Detektion mit dem Taststock vorgesehen. Diese Bauweise ist bindend. Für Menschen ohne Beeinträchtigung sind beide Höhen nutzbar. Der Bereich des Überganges ist insgesamt 400 cm breit, unseres Erachtens ist dieser damit um ca. 50 cm breiter als vor dem Umbau. Ihr Jenaer Nahverkehr

Der Status des Mangels "#20356-2026" wurde von "Gemeldet" zu "Geschlossen" geändert.

Kommentare

Wie sie schon auf ihren Bild feststellen konnten .
Handelt es sich um ein DIN 32984 Bodenleitsystem zur Führung für Sehbehinderte Leute .

Wo die Erhöhung ist stellt für blinde eine Art tast leiste für denn Blindenstock dar . Die ,,Rampe‘‘ ist für Rollstuhlfahrer geeignet.

Mit freundlichen Grüßen.

Es ist in keiner Weise nachvollziehbar, wieso hier eine Sturzgefahr herbeifantasiert wird.
Es handelt sich um eine soweit normgerecht hergestellte Querung: Nullabsenkung auf einer Seite, um allen mobilitätseingeschränkten Personen eine barrierefreie Querung zu ermöglichen (vulgo: den Rollator einfach schieben zu können)
Gleichzeitig ist für alle Personen mit Einschränkungen der Sehfähigkeit eine tastbare(!) Kante vorhanden.

Wenn Sie diese tastbare Kante mit stark kontrastiertem Bordstein (weiß) als Sturzgefahr ansehen, bleibt die Frage im Raum, wie und wo Sie sich sonst so fortbewegen? Jeder durchlaufende Bordstein, der Gehweg und Fahrbahn trennt, ist höher und/oder weniger kontrastreich. Nach der Aussage müssten ja im stadtgebiet, achwas, deutschlandweit täglich mehrere hundert oder tausend Personen bei der Überquerung von Fahrbahnen am Bordstein stürzen.

Dass die Querungsstelle in der Breite möglicherweise etwas knapp ausfällt, um sowohl den Fuß- als auch den Radverkehr gleichzeitig abzuwickeln, sei dahingestellt. Es gilt jedoch ganz klar die StVO: auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg hat der Radverkehr die Geschwindigkeit anzupassen und Rücksicht auf den Fußverkehr zu nehmen. JEDER Fußgänger darf an der Stelle der Null-Absenkung die Querungsstelle benutzen. Es gibt dort kein Vorrecht des Radverkehrs, im Zweifel ist eben zu warten.

Haben Sie denn den o. g. Kommentar vom Radfahrergast überhaupt gelesen? Wenn nicht, dann tun Sie das bitte umgehend und ersparen den Lesern solche trotzigen Antworten. Hier geben sich Kommentatorinnen und Kommentatoren Mühe, um zur Aufklärung beizutragen. Das sollte anerkannt und nicht verbal mit den Füßen aufgestampft werden.

Wir dürfen auf die Antwort des Fachbereiches der Stadt Jena gespannt sein. Vielleicht erhalten wir auch noch eine Einschätzung des Blinden- und Sehbehindertenverband Jena. Dieser ist ganz sicher sehr erfreut über die Neugestaltung des Übergangs.

Im Unterschied zum vorherigen Stand ist es ein Rückschritt, im Übrigen Blindenleitsysteme gehen auch mit vollständig abgesenkten Bürgersteig z. B. in Erfurt!

Ich bin gerade erschrocken was für hohe Wellen diese Meldung verursacht.

Ich habe diese Meldung in bester Absicht und, so denke ich, sachlichem Ton verfasst. Das die tastbare Kante Personen mit Einschränkungen der Sehfähigkeit nützt, war mir nicht bewusst und wenn dem so ist, kann ich auch gut mit der Änderung leben. Danke für die Erklärung. Auch das Radfahrer an solchen Stellen ihr Geschwindigkeit reduzieren und Verkehrsteilnehmer grundsätzlich aufeinander Rücksicht nehmen, steht für mich außer Frage.

Es erschließt sich mir jedoch nicht, weshalb gute Argumente mit persönlichen Angriffen ("bleibt die Frage im Raum, wie und wo Sie sich sonst so fortbewegen?") gepaart werden müssen, oder wie Basta-Kommentare ("Trotzdem ist es ein gravierender Mangel!") etwas zur Diskussion beitragen sollen.

PS: Falls es noch nicht offensichtlich ist, keiner der vorherigen Kommentare stammt von mir.