Es wurde gar kein "Vorschlag" gemacht! Es wurde nur um eine Lösung gebeten. Dass der nicht gemachte Vorschlag dann leider nicht umsetzbar ist, ist interessant.
Ihr "Vorschlag": "Bleibt also nur Absteigen und die wenigen Meter schieben."
bedeutet im Klartext: An der Ampel (auch bei Grün also im fließenden Verkehr!) anhalten, absteigen, das Fahrrad auf den Fußweg heben, hier natürlich darauf achten, dass nicht die Straßenbahn gerade durchfährt, die ja auch gerade fahren darf, zur Fußgängerampel schieben, auf Grün warten, über die Straße schieben, um das Geländer nach rechts herum abbiegen, dort die Schienen überqueren, dabei auf die Straßenbahnen achten, auf dem Fußweg bis zur nächsten Ampel (hier ist kein Radweg markiert), entweder die Stufen mit dem Fahrrad herunter"schieben" (oder halt das Fahrrad tragen) oder alternativ auf Grün warten um dann durch die Unterführung hindurch zu fahren, dabei bleibt nur noch die Frage, wann ich mich an der Fußgängerampel auf mein Rad setze? Wenn die Fußgänger Grün haben (dabei behindere ich diese) oder bei Rot, dann werde ich von den Autos in Bedrängnis gebracht.
Alles in Allem eine sehr typisch autofreundliche Regelung, die zeigt, wie Ernst die Förderung des Radfahrens in Jena gemeint ist.
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