Ich hoffe, mein Kommentar ist sachlich genug, obwohl es guten Grund gibt, "angefressen" zu reagieren. Ich habe soeben vier (oder gar 5? Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen) Ampelphasen gewartet, ohne daß Querstraße und Fußgänger Grün bekamen (trotz dauerhaftem "Signal kommt"). Inzwischen hatte sich eine große Menschentraube (inkl. einer Straßenbahnfüllung) an der Ampel versammelt. Ist es in Corona-Zeiten wirklich angebracht, Menschen ohne Not minutenlang auf engstem Raum zusammen stehen zu lassen? Eine Notwendigkeit, etwa den Verkehrsfluß auf der Karl-Marx-Allee zu entlasten, war gegen 19.30 Uhr keineswegs mehr gegeben (genaugenommen: Es herrschte zeitweise gähnende Leere, so daß sich der Wartende tatsächlich ziemlich "verschaukelt" fühlte). Die Stadt muß sich nicht wundern, wenn unter diesen Umständen die Akzeptanz Roter Ampeln bei Fußgängern und Radfahrern nachläßt. Eine Begründung für diese völlig inakzeptable Ampelschaltung darf von den Anwohnern erwartet werden - und wenn eine solche nicht vorliegt, sollte die Schaltung umgehend korrigiert werden.
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