#21441-2026

Beschreibung des Mangels

Hochgradiger Ameisenbefall im Gesamten Haus und in allen Wohnungen, sowie Garten, Keller usw. Wir melden dies im Rahmen des Gutachtens, was die Stadt erstellen will. Die Nachbarhäuser sind auch alle betroffen. Städtische Maßnahmen für das Damenviertel wären wünschenswert.

Bilder des Mangels

Details des Mangels

Kategorie
Sonstiges
Status
Geschlossen
Abteilung
Fachdienst Umweltschutz
Geokoordinaten
50.932400326341, 11.587999117832

Anmerkungen / Status Änderungen

Der Mangel "#21441-2026" wurde gemeldet.

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Bei den in der Jenaer Innenstadt problematischen Ameisen handelt es sich um die Vergessene Wegameise (Lasius neglectus). Ursprüngliches Verbreitungsgebiet dieser eingeschleppten Art ist Vorderasien. Im Gegensatz zu heimischen Arten kann sie Superkolonien mit mehreren Hundert Völkern und Millionen Einzeltieren ausbilden. Zur Erfassung der tatsächlichen Ausbreitung der Art in Jena und Ermittlung möglicher Vorkommensschwerpunkte wurde durch die Stadt Jena, Dezernat für Stadtentwicklung und Umwelt, ein Fachgutachterbüro beauftragt. Die Ergebnisse des Gutachtens, welche Anfang 2027 vorliegen werden, sollen privaten Grundstückseigentümern und den Verwaltungen öffentlicher Objekte als Grundlage dienen, künftig gezielter, besser abgestimmt und damit wirkungsvoller bei der Bekämpfung vorgehen zu können. Die Beauftragung von Fachfirmen zur Schädlingsbekämpfung und die Kostentragung für Bekämpfungsmaßnahmen erfolgt auf privaten Grundstücken grundsätzlich durch die jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümer selbst. Die Stadt übernimmt die Beauftragung und die Kosten für kommunale Gebäude und Flächen sowie den öffentlichen Straßenraum.

Der Status des Mangels "#21441-2026" wurde von "Gemeldet" zu "Geschlossen" geändert.

Kommentare

sind aus Sicht der Stadt bestimmt auch wünschenswert!

Sie rechnen doch nicht ernsthaft damit, dass die Stadt Maßnahmen ergreifen wird, auch wenn es sich hier um das Damenviertel handelt?! Wie wichtig das Thema der Stadtverwaltung ist, sieht man daran, dass die diesbezügliche Anfrage mehrmals verschoben wurde!

Was genau ist denn jetzt die Erwartungshaltung? Was soll die Stadt denn für Maßnahmen ergreifen? Oder geht es nur darum, dass die Kosten der Schädlingsbekämpfung in Privateigentum vom Steueraufkommen der Allgemeinheit getragen wird?