Beschreibung

Hallo, folgendes Problem fällt mir täglich auf und ist aus meiner Sicht auch gefährlich:
Z.B. vom Camsdorfer Ufer kommend fährt man nun auf einen Radweg am Geleitshaus Richtung „Kreuzung“ Grüne Tanne. Dort hält man bei rot ( im übrigen kann man hier ewig stehen wenn keine Fußgänger an der Ampel stehen die den Ampelknopf drücken, denn die Ampel steht links auf dem Fußweg) . Hier muss man schon stehend aufpassen, dass kein Auto einen rammt, weil die Linksabbieger aus der Karli recht zielsicher auf einen zufahren. Schaltet die Ampel nun auf grün für Fußgänger und Radfahrer, gibt es Autofahrer die trotz rot dennoch nun aus der Karli nach links ins Camsdorfer Ufer abbiegen. Das ist sehr gefährlich. Dies sehe ich fast jeden Tag! Scheinbar ist die Haltelinie für Autofahrer zu weit vorn..so dass diese meinen abbiegen nach links geht auch bei rot! Würde mich sehr freuen wenn sich das jemand nochmal anschaut! Da fahren auch morgens Kinder zur Schule!!! Vielen Dank!

Bild
Status
Geschlossen
Kategorie
Ampel
Anmerkungen / Status Änderungen
Statusnotiz

Mangel wurde gemeldet.

Status
Gemeldet
Di, 30.06.2020 - 21:00
Statusnotiz

Vielen Dank für den Hinweis. Die Ampel wurde als Verkehrsversuch installiert. Sofern es zu einer dauerhaften Lösung kommt, wird es Nachbesserungen geben (z.B. Markierungen oder Anforderung für Radfahrer aus dem Camsdorferbzw. Wenigenjenaer Ufer).

Status
Geschlossen
Mi, 08.07.2020 - 09:42

Kommentare

das Problem ist, dass diese Ampel nicht für die Radfahrer vorgesehen ist.
Es geht hier nur um die Fußgänger. Daß dort auch eine Kreuzung ist, wurde nicht berücksichtigt. Besonders gefährlich ist dabei, dass es sehr mißverständlich ist. Wenn die Ampel für die Fußgänger grün hat, gehen sehr viele Radfahrer davon aus, daß dies auch für sie gilt. Das ist aber nicht so, was besonders die aus Richtung jena-Ost kommenden linksabbiegenden Autos betrifft, die dann noch fahren (dürfen?). Diese geraten in Konflikt mit den Radfahrern, die vom Camsdorfer Ufer kommend geradeaus fahren wollen und überhaupt nicht damit rechnen, daß Autos hier links abbiegen (und dabei auch noch auf der Gegenfahrbahn fahren).

In Mängelmeldung #3874-2020 wurde behauptet, dass das Thema unter dieser Nummer bearbeitet wird, doch tatsächlich hat es #3851-2020 noch nichtmal über den Status des Gemeldet-Seins hinaus geschafft. Eine Lösung ist auch nicht erkennbar.
Mein Vorschlag wäre ein zusätzlicher Ampelmast an der nordöstlichen Ecke der Kreuzung, also nahe der Haltelinie und für jene "Experten", die meinen aus Richtung Osten an der Warteschlange vorbeiziehen zu müssen, noch einer an die südöstliche Ecke.
Sicher wären dann auch Radfahrerampeln zu ergänzen, damit alle Kreuzungszufahrten gesichert sind, aber so wäre doch ein sicheres Queren mit dem Rad möglich.
Die jetzige Ausführung sorgt nur dafür, dass Radfahrer illegal auf dem Gehweg fahren, weil sie dort die Ampel erreichen können und nicht damit rechnen müssen, umgefahren zu werden.

Antwort auf von Gast (nicht überprüft)

Geht doch auch viel einfacher:
Überholverbot ab der Kieserstraße und zur Verdeutlichung eine durchgezogene Linie (gelb, temporär) von der fraglichen Kreuzung bis mindestens zur Camsdorfer Straße.
Das Ganze mit einer anständigen Pressemeldung publik machen und in der ersten Woche gelegentlich Verkehrskontrollen zu den Stoßzeiten und schon hätte man Chancen, dass das bis zum Herbst unfallfrei läuft ...

Antwort auf von Gast (nicht überprüft)

Die Haltelninie löst das Problem nicht wirklich, da ALLE Linksabbieger aus Richtung Jena-Ost kommend, noch über die Kreuzung fahren, da die Ampel nur für den Fußgängerbereich, nicht aber für die eigentliche Kreuzung gilt. Dadurch müssten alle Radfahrer aus Richtung Arbeitsamt weiter warten, bis jemand nicht links abbiegen will. Da diese Strecke Kreuzung als Abkürzung zur Schnellstraße Richtung Lobeda genutzt wird, gibt es ein massives Verkehrsaufkommen in dieser Richtung. Die Lösung wäre als nur den Verkehr sinnvoll zu leiten, so dass solche "Abkürzungen" weniger attraktiv werden.

Das Problem ist das die Radfahrer bei der Umplanung der Kreuzung wie immer absolut nicht berücksichtigt wurden. Da die Fußgängerampel nicht für Radfahrer gilt (und von diesen auch nicht erreicht werden kann) steht man mit dem Fahrrad vom Camsdorfer oder dem Wenigenjenaer Ufer kommend ziemlich an der Wand. Der Höhepunkt ist dazu die neu eingerichtete Fahrradstaße wodurch Radfahrer geradezu animiert werden hier sich der Kreuzung auf der Straße vom Wenigenjenaer Ufer zu nähern.

Das Problem ist das Radfahrer hier das Camsdorfer und das Wenigenjenaer Ufer entgegen der eigentlich vorgesehenen Fahrtrichtung befahren können/müssen, das stürzt die komplette Kreuzung ins Chaos. Die Optionen als Radfahrer sind aktuell:

1) den Fußweg und die Ampel benutzen -> das ist vom Wenigenjenaer Ufer kommend sehr eng und gibt große Konflikte mit den Fußgängern, stehen mehr als zwei Radfahrer an der Ampel kommt kein Fußgänger mehr durch. Vom Camsdorfer Ufer kommend muß man dafür den Linksabbiegerstrom kreuzen was sehr gefährlich ist.
2) Man bleibt auf der Straße und versucht im laufenden Verkehr zu kreuzen. Das ganze ist aus beiden Richtungen kommend massiv gefährlich da man vom Links- und Rechtsabbiegerstrom ignoriert wird. Diese enge, schlecht einsehbare und massiv befahrene Kreuzung ist nicht dafür ausgelegt das das Camsdorfer und das Wenigenjenaer Ufer aus beiden Richtungen befahren werden können.

beide Optionen sind Katastrophal, hier muss unbedingt etwas getan werden.

Darüber hinaus verursacht diese anscheinend als unsicher empfundene Ampel jeden Morgen einen immensen Rückstau. Linie 14 kommt meist schon Am Steinborn zum stehen und braucht dann 10 - 15 Minuten bis zur Camsdorfer Brücke. Auch hierfür sind die Linksabbieger aus Jena-Ost verantwortlich, die bei Grün nicht von der Stelle kommen weil der Gegenverkehr auch Grün hat und somit auch alle die geradeaus wollen die Ampel nicht passieren können. So vergehen mitunter ganze Grünphasen (fast) ohne das Bus, Bahn oder PKWs fahren konnten.

Was ist das denn bitte für ein p....... Verkehrsversuch?
Man sperrt eine Hauptachse des Radverkehrs für irgendwelche Gartenbaumaßnahmen, entwirft die undurchdachteste Fahrradumleitung (Stichwort Gehwegradeln am Arbeitsamt) über eine bekannte KFZ-Abkürzungsroute, führt den gebündelten Radverkehr an eine Kreuzung mit spätestens jetzt erkennbaren Gefährdungspotential und schaut dann sehenden Auges zu, ob und wie stark dort jemand zu Schaden kommt?

...aber leider fraglich, ob das von den Verantwortlichen überhaupt zur Kenntnis genommen wird, da man bezüglich der Karli-Querung ja immer wieder mit derselben und nicht das akute Gefährdungspotential treffenden Bemerkung abwiegelt!

Neuen Kommentar hinzufügen

*

Klartext

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.