Beschreibung

Getrennter Fuß- und Radweg wurde aufgehoben. Warum?

Platz ist doch da, nun kommt es zu gefährlichen Szenen insbesondere ab der Ampel Goethegallerie Richtung Postcaree, da Menschen auf dem ehemaligen Radweg laufen und der Platz nicht ausreicht zur geteilten Nutzung.

Bitte schafft wieder Klarheit.

Ebenfalls sind auf dem Boden immer noch Fahrradpiktogramme zu sehen. Bitte beibehalten und an weiteren Stellen aufzeichnen.

BITTE MACHT DEN RADWEG NICHT WEG!!!!

Bild
Status
Geschlossen
Kategorie
Straßenschild
Anmerkungen / Status Änderungen
Statusnotiz
Mangel wurde gemeldet.
Status
Gemeldet
Mo, 04.02.2019 - 10:53
Statusnotiz

Der Gehweg am Leutragraben und in der Schillerstraße ist für die Benutzung durch Radfahrer frei gegeben. Die Fahrbahn darf, muss aber nicht von Radfahrern benutzt werden. Einen getrennten Rad-Gehweg gibt es dort schon seit vielen Jahren nicht mehr. Die früher mittels Fahrbahnmarkierung aufgetragenen Piktogramme mit dem Fahrrad sind entfernt worden. Es sind nur noch partielle Rückstände der alten Fahrbahnmarkierung erkennbar.

Der Gehweg wird so intensiv von Fußgängern benutzt, dass eine benutzungspflichtige Radverkehrsanlage nicht mehr angeordnet werden kann.

Anmerkung:

Auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite gab es übrigens noch nie eine Benutzungspflicht oder ein Benutzungsrecht für Radfahrer, auf dem Gehweg zu fahren.

Status
Geschlossen
Fr, 01.03.2019 - 08:42

Kommentare

Hier war nie ein getrennter Fahrrad/Fußweg, sondern es war ein Fußweg mit einer ungültigen Straßenmalerei welche einen nicht vorhandenen Fahrradweg suggerierte.

Siehe Mängelmeldung https://maengelmelder.jena.de/de/requests/596-2018
und Begründung der Verwaltung.

Den Wunsch nach einem eigenen Radweg können Sie gerne stellen, aber hier ist für mich problemlos die Nutzung der Fahrbahn möglich:
a) Fahrradverkehr ist nicht so zahlreich
b) Da starker Fußgängerverkehr vor Goethegalerie und Zugang zum Abbeplatz würde ein Fahrradstreifen das Unfallpotential erhöhen

Antwort auf von Der gute Dan (nicht überprüft)

Zu a) Gibt es hierzu Zahlen? Worauf beziehen Sie sich hierbei, dass der Radverkehr nicht so zahlreich sei?
b) Das Unfallpotential wird insbesondere dadurch erhöht, dass Rad und Fußweg geteilt sind. Insbesondere nach der Goethegallerie ist der geteilte Weg statt getrennten Streifen eine Farce. Das Unfallpotential wird durch klare Trennung gesenkt.
c) Problemloses nutzen der Fahrbahn ist nicht möglich, da die rote Markierung Straße Johannisplatz eben nicht auf die Fahrbahn leitet sondern auf den Fußweg. Das suggeriert den Autos, das Rad wird nicht auf die Fahrbahn fahren.
Ein eigenständiger Radweg wäre hierbei die sicherste Lösung für alle beteiligten, da Klarheit herrscht und der Platz vorhanden ist.

Antwort auf von Gast (nicht überprüft)

a) Eigene Beobachtung, einfach mal die Fußgänger zählen die da am Tag laufen und dann die Radfahrer die vom Johannistor Richtung Post dort fahren
b) Der Weg ist eben nicht geteilt, da in https://maengelmelder.jena.de/de/requests/596-2018 die Suggestion eines eigenen Fahrradstreifens durch aufgemalte Fahrräder bemängelt und durch (leider nicht vollständiges) Entfernen der Bemalung klargestellt wurde. Nochmal für Sie: der komplette Weg ist ein Fußweg welcher durch Zusatzzeichen für Radfahrer freigegeben ist (Kann-Bestimmung, siehe StVo).
c) Die rote Markierung wurde hier https://maengelmelder.jena.de/de/requests/596-2018 auch bemängelt, aber die Stadtverwaltung ist hier der Meinung daß ein Schutzstreifen der Fahrbahnquerung zulässig und notwendig ist.

Ich bin eben nicht der Meinung daß hier ein Fahrradstreifen notwendig und sinnvoll ist, siehe meine erste Antwort.

a) Meiner eigenen Zählung nach sind es sehr viele Radfahrer.

b) Bitte meinen Kommentar korrekt lesen. Ja er ist nicht geteilt, macht aber an vielen Stellen den Anschein, durch die Piktogramme wird der Eindruck verstärkt.

Völlig unabhängig davon wäre es aber möglich in zu teilen, da
1. Genug Platz ist
2. Gefährliche Situationen Rad/Fußgänger vermieden werden können
3. Der komische Schutzstreifen endlich einen Sinn hätte.
4. Die Engstelle nach der Goethegallerie Ampel richtung Postcarree schon jetzt viel zu Eng für einen geteilten Weg ist.

c) Ja der Schutzstreifen ist zulässig und notwendig, allerdings muss er dann auf die Fahrbahn und nicht den Geteilten Weg führen, wenn man Ihren Vorschlag beherzigen soll und den Straßenverkehr mit Rädern blockieren soll.

d) Fahren sie überhaupt Fahrrad? Ich habe den Eindruck es geht Ihnen gar nicht darum, die Wege für alle Verkehrsteilnehmer gut zu machen, sondern einzig gegen den Radverkehr zu hetzen.
Was spricht denn gegen eine klare Lösung für alle Verkehrsteilnehmer? Andere Städte sind da so viel weiter. Hier ist es einfach nur traurig. Denn

e) Geteilte Rad und Fußwege sind ein Graus. Für beide Teilnehmer des Verkehrs. Davon können Rad- aber auch Fußgänger ein Lied von singen, rein mit gegenseitiger Achtungnahme lässt sich dies nicht einfach lösen, wie die Praxis schon seit Jahrzehnten zeigt.

Antwort auf von Gast (nicht überprüft)

Zu b)
Prinzipiell sind Radfahrer Verkehrsteilnehmer wie Kfz und haben die Straße zu nutzen.

Die Verkehrsbehörden und Gerichte stellen sehr strenge Anforderungen an eine Beschränkung des fließenden Verkehrs, wozu auch eine Einrichtung eines Radwegs gehört (da dann ein Verbot der Straßennutzung resultiert).

Einfach hier mal lesen:
https://verkehrslexikon.de/Module/Anordnung_der_Radwegepflicht.php

zu d)
Ich fahre selbst Rad und habe kein Problem die Straße zu benutzen, außer wenn aufgrund irreführender Schilder oder Verkehrsführung (wie z.B. Fußweg mit Zustatzzeichen "Radfahrer frei" oder eben den hier bemängelten Schutzstreifen der auf einem Fußweg endet) die Autofahrer der Meinung sind ich dürfe nicht auf der Straße fahren und mich abdrängen.

Zu b)
Ich denke nicht, dass ein Radweg anstelle des heute (nicht) geteilten Fußweges zu einer Einschränkung des Autoverkehrs führen würde. Wie gesagt es wäre genug Platz um alle 3 Interessen an diesen Stellen zu vereinen. Stattdessen müssen sich Radfahrer im Stop- and Go einen steten Weg durch die Fußgänger Bahnen. Bodenmarkierte Rote Radwege würden hier Klarheit schaffen.
Ein Linksabiegen auf höhe der Goethegallerie wäre ebenfalls mit einem Streifen für linksabbiegende Radfahrer zu realisieren.

zu d)
Ich fahre auch selbst Rad und habe ein Problem auf diesem Abschnitt die Straße zu nutzen. Nicht erst einmal wurde ich dort abgedrängt und angehupt. Der Irreführende Schutzstreifen verschlimmert das ganze. Deswegen, an die Verlängerung einfach nen Radweg dran.
Ich kann NICHT nachvollziehen, weshalb es in der Innenstadt in Jena keine eindeutigen Radwege gibt. Andere Städte sind da so viel weiter.. schade.

Alternativ ist an dieser Stelle auch eine Radspur denkbar, welche nicht benutzungspflichtig ist, aber dennoch für Fußgänger als Radweg erkennbar.

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