#22322-2026

Beschreibung des Mangels

Gemäß DIN 18919 zur Entwicklungspflege von Vegetation im Landschaftsbau sind Pflegearbeiten bei angemessener Witterung durchzuführen.
Langanhaltende Trockenperioden und Hitzesommer mit einhergehender Dürre entsprechen nicht einer angemessenen Witterung.
Weiterhin wurde nicht nur entgegen der Richtlinie gehandelt sondern auch entgegen dem eigenen Leitfaden zur Bewirtschaftung des Stadtgrüns von 2020.
Die Mahd der Landfeste wurde mir durch die KSJ sowie die Stadtverwaltung vor einiger Zeit so begründet, dass es sich dabei um eine Liegewiese handle, die entsprechend kurz gehalten müsse.
Diese ist aufgrund des falschen Mahdzeitpunkts nun absolut unnutzbar und zudem auch ökologisch nicht mehr sinnvoll.

Für eine wirklich dauerhafte, effiziente und auch effektive Bewirtschaftung der Grünflächen, sind die Vorgaben einzuhalten und nicht nur Termine im Kalender.
Die Zerstörung der Flächen durch unprofessionelle und radikale „Pflege“ erzeugt nur erneute Kosten zur Wiederherstellung.

Bilder des Mangels

Details des Mangels

Kategorie
Stadtgrün
Status
Geschlossen
Abteilung
Öffentliches Grün
Geokoordinaten
50.927992970902, 11.59443269684

Anmerkungen / Status Änderungen

Der Mangel "#22322-2026" wurde gemeldet.

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Die Mitarbeiter des KSJ sind für die Bewirtschaftung von rund 310 Hektar Grünflächen zuständig. Dazu zählen unter anderem Rasenflächen, Gehölze, Rosen- und Staudenflächen sowie Ausgebietsgräben. Diese Flächen müssen je nach Bereich zwei- bis dreimal jährlich bewirtschaftet werden. Ein vollständiges Stehenlassen von Teilbereichen ist an bestimmten Flächen leider nicht möglich. Aufgrund der Witterung fällt das Gras bereits nach kurzer Zeit um, wird braun und führt zudem auch zu Beschwerden. Ein nachträgliches Mähen ist aufgrund der engen zeitlichen Abläufe und der Größe des zu bewirtschaftenden Stadtgebietes oftmals nicht möglich. Die Mahdtermine müssen daher für das gesamte Stadtgebiet koordiniert und entsprechend der vorhandenen personellen und zeitlichen Kapazitäten geplant werden. Das aktuelle Erscheinungsbild ist insbesondere nach mehreren Wochen ohne ausreichenden Regen unter diesen Rahmenbedingungen leider nicht vollständig vermeidbar.

Der Status des Mangels "#22322-2026" wurde von "Gemeldet" zu "Geschlossen" geändert.

Kommentare

Die Mitarbeiter des KSJ arbeiten schon am Limit. Die Mahdtermine müssen für das gesamte Stadtgebiet geplant werden. Verkehrssicherheit, Brandschutz, Sichtachsen und die Nutzbarkeit als Liegewiese müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Eine Verschiebung an einer Fläche führt oft zu Engpässen an anderer Stelle.
Dass die Fläche nach der Mahd in der aktuellen Dürre aktuell unansehnlich ist, ist bedauerlich. Auch bei Einhaltung des idealen Zeitfensters wäre das Ergebnis bei Wochen ohne Regen ähnlich. Ziel ist und bleibt natürlich eine ökologisch sinnvolle und dauerhafte Pflege unserer Grünflächen. Aber man sollte schon realistisch bleiben bei all den zu erledigen Aufgaben.

Man hat in Jena lang genug Zeit gehabt die Wiesen zu mähen, zu einer Zeit bei der die Witterung besser war! (...ein Teil Ihres Kommentars wurde entfernt. Bitte beachten Sie unsere Regeln hinsichtlich Respekt und Sachlichkeit. Vielen Dank! Ihr Mängelmelder-Team)

Die genannten Anforderungen stehen teilweise in Konkurrenz zueinander. Wenn man entsprechend sowieso nicht alles erfüllen kann, bei gleichzeitig dauerhafter Überlastung des Personals, ist doch ein grundsätzliches Umdenken sinnvoll, gar notwendig.

Vorschlag dazu: weniger mähen!
Nur Ränder an Wegen und Plätzen, Teilflächen als Liegewiesen…

Weniger Arbeit und größerer ökologischer Mehrwert.

Hat man in Jena nicht lang genug Zeit gehabt um die Wiesen zu mähen? Und dann muss man die entsprechenden Arbeiten dementsprechend koordinieren und bei der entsprechenden geeigneten Witterung durchführen! Ein kleiner Hinweis: über 30° C und Sonnenschein ist keine geeignet Witterung!