#19222-2025

Beschreibung des Mangels

Der Abschnitt des Steinwegs zwischen Löbdergraben und Frauengasse ist für den ÖPNV und den Radverkehr aus Richtung Frauengasse befahrbar. Leider endet genau da der Radweg und - viel schlimmer - die Verkehrsführung für Radfahrer. An der Kreuzung Steinweg/Löbdergraben ist keine Ampelregelung für Radfahrer vorgesehen, sodass man als solcher hier darauf angewiesen ist, dass andere Verkehrsteilnehmer aufmerksam sind. Denn, sobald man bis zur Kreuzung vorfährt, ist nur noch die Fußgängerampel sichtbar, die sich allerdings als Radfahrer nicht bedienen lässt (weil man ja auf der Straße steht). Die Ampel für Bus und Straßenbahn ist ebenfalls nicht mehr sichtbar, da sie weiter vorn schon im Steinweg platziert ist. Bereits mehrfach ist mir aufgefallen, dass es hier zu kritischen Situationen kommt, in denen Radfahrer entweder durch den ÖPNV oder PKW/LKW gefährdet sind. Kann das in irgend einer Weise abgestellt werden?

Details des Mangels

Kategorie
Straße/Gehweg/Radweg
Status
Geschlossen
Abteilung
Straßenverkehrsbehörde
Geokoordinaten
50.928549694237, 11.59157440009

Anmerkungen / Status Änderungen

Der Mangel "#19222-2025" wurde gemeldet.

Die Kommentarfunktion wurde deaktiviert.

Vielen Dank für den Hinweis. Der Bereich ist im Fokus und wird im Radverkehrskonzept auch mit einer Optimierung vorgesehen. Bis zur Ausführung ist noch etwas Geduld aufzubringen. FD Mobilität

Der Status des Mangels "#19222-2025" wurde von "Gemeldet" zu "Geschlossen" geändert.

Kommentare

Wo genau endet denn dort ein Radweg? Aus östlicher Richtung kommend ist ein Schutzstreifen vorhanden. Aber das ist kein Radweg, sondern Teil der Fahrbahn und darf von jedem Fahrzeug bei Bedarf mitbenutzt werden...
Und was ist an einem Ende eines Schutzstreifens so schlimm? Sie fahren vorher im Mischverkehr, sie fahren nachher im Mischverkehr. sie müssen sich nicht "einfädeln" oder "Hand raushalten" oder anhalten. Sie fahren einfach weiter geradeaus.

Und an der Kreuzung zum Löbdergraben soll wer durch wen gefährdet sein?!
Wenn Sie sich nicht am Signalgeber für den Fußverkehr orientieren möchten oder können, dann wäre es doch eigentlich nur folgerichtig, sich dort wie auch an einer x-beliebigen Kreuzung zu verhalten, bei der der Signalgeber in ihre Richtung ausgefallen ist: langsam bis zur Sichtlinie vorfahren, Verkehr beobachten, Vorfahrten beachten, weiterfahren. Wieso führt das hier zu "kritischen Situationen"?

aber gut, wenn das alles so gefährlich ist, sollte man vielleicht wirklich die Freigabe für den Radverkehr aufheben.
Oder man akzeptiert, dass der Teilknoten für den Radverkehr nicht vollständig signalisiert ist und verhält sich entsprechend.

Diese missliche Situation für den Radverkehr ist bereits im Radverkehrsplan von Jena mit der Nummer P111 geschildert.
Es sollen im Steinweg eine Aufstellfläche mit einer entsprechenden Ampelanlage geschaffen werden. Zudem soll die dortigen zwei Mittelinseln zwischen den Gleisen und der Fahrbahn nach Süden für den Radverkehr verlängert werden, um eine bessere Querung zu ermöglichen.
Bis dahin muss man weiterhin mit dem Rad aufmerksam sein und sich auf den Gehweg stellen, um die Ampel zu bedienen und den Straßenbahnverkehr nicht zu behindern. Am besten orientieren Sie sich an der Fußgängerampel für die Fußgängerquerung, diese enthält m.W.n. bereits ein Fahrradpiktogramm.

Hier noch einmal die Maßnahme aus dem Radverkehrsplan zitiert:

Punktuelle Maßnahme
Maßnahmentyp:  Führung an Knotenpunkt verbessern
Maßnahmen - Nr.:  P111
Ist-Zustand:  Es existieren keine Radverkehrsanlagen am Knotenpunkt.
Beschreibung:  Es sollen sichere und möglichst direkte Fahrbeziehungen für Radfahrende in alle Richtungen geschaffen werden. Auch ausreichende Aufstellflächen sollen berücksichtigt werden.
Begründung:  Durch die Optimierung des Knotenpunktes wird ein sicheres und zügiges Vorankommen gewährleistet.
Sonstiges:  Im Rahmen des Radverkehrsplanes wurde eine Prinzipskizze erarbeitet, welche eine mögliche Ausgestaltung der Maßnahme darstellt. Es muss zeitnah eine angemessene Interimslösung zur Reduzierung der Missstände und Verbesserung der Verkehrsführung im Kreuzungsbereich gesucht und realisiert werden.

Das Allerwichtigste ist, dass endlich kein Fahrradfahrer mehr auf den Gehwegen des Steinwegs fährt. Das führt ständig zu gefährlichen Situationen.

dass Fußgänger endlich mal in beide Richtungen schauen, bevor sie auf die Straße treten und nicht ständig den Fahrradfahrern vors Rad laufen, um Stürze zu provozieren.